Wir sind das Otto-Team. Eine angebrochene Sojasoße, ein Glas Currypaste, eine Tüte getrocknete Linsen – Gewürze und Trockenvorräte landen ganz hinten im Schrank, und irgendwann weißt du weder, wie alt sie sind, noch dass sie überhaupt da sind. Bei diesen Vorräten ist das Problem besonders hartnäckig, weil sie selten benutzt werden und scheinbar ewig halten. Genau deshalb geraten sie in Vergessenheit. In diesem Artikel zeigen wir, wie du sie erfasst und ihre Haltbarkeit sichtbar machst.
Gerade lange Haltbarkeit lässt dich vergessen
Frisches im Kühlschrank kontrollierst du fast automatisch, weil es schnell verdirbt. Gewürze und Trockenwaren dagegen wirken unverwüstlich, also schaust du nie nach – bis du sie nach Monaten herausholst und feststellst, dass das Datum längst überschritten ist oder das Pulver klumpt. Weil sie selten in die Hand genommen werden, existieren sie im Alltag praktisch nicht, obwohl sie physisch im Schrank stehen.
Die Lösung ist gerade hier wirksam: Was du selten siehst, musst du einmal erfassen, damit es nicht völlig aus dem Bewusstsein verschwindet. Bei Frischem hilft die App, bei Vorräten ist sie fast die einzige Möglichkeit, sie überhaupt zu erinnern.
Im Vorratsschrank erfassen und die Haltbarkeit festlegen
In Otto erfasst du Vorräte mit dem Lagerort „Vorratsschrank” (also bei Raumtemperatur), und der Bestand wird nach dem nächstgelegenen Ablauf sortiert. So tauchen auch die hinten verstauten Gewürze in einer Liste auf, die du regelmäßig siehst – sie sind nicht mehr unsichtbar.
Weil du bei Trockenwaren oft eine lange Frist hast, lohnt es sich, das Datum bewusst zu setzen. So merkst du beim nächsten Blick auf den Bestand, dass die Linsen vom letzten Jahr bald dran sind, statt sie weitere Monate zu übersehen.
Name und Lagerort wählen – die Haltbarkeit kommt automatisch
Du musst die Haltbarkeit nicht jedes Mal nachschlagen. Wählst du Lebensmittelname und Lagerort, wird die Mindesthaltbarkeit automatisch vorgeschlagen (kein KI- oder Kameraerkennung, sondern ein Vorschlag aus der integrierten Datenbank). Das Datum lässt sich anschließend frei anpassen – praktisch, wenn auf der Packung ein konkretes Datum steht.
Naht ein Datum, meldet sich Otto per Erinnerung. Bei Vorräten ist das besonders wertvoll, weil du sonst nie von dir aus nachsiehst. So bekommst du den Anstoß, die Currypaste endlich zu verkochen, bevor sie schlecht wird.
Bei Gewürzen und Trockenvorräten geht es nicht um häufiges Kontrollieren, sondern darum, sie einmal sichtbar zu machen. Im Vorratsschrank erfassen, das Datum setzen und bei Bedarf erinnert werden – gerade selten Genutztes profitiert davon am meisten.
Otto
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Häufig gestellte Fragen
Lohnt es sich, auch lang haltbare Vorräte zu erfassen?
Gerade dann. Lang haltbare Dinge kontrolliert man nie von selbst und übersieht sie deshalb am ehesten. Einmal erfasst, tauchen sie im nach Ablauf sortierten Bestand auf und geraten nicht in Vergessenheit.
Kann ich Vorräte bei Raumtemperatur eintragen?
Ja. Beim Erfassen wählst du als Lagerort den Vorratsschrank, sodass Gewürze und Trockenwaren neben Kühl- und Gefriergut sichtbar bleiben.
Muss ich die Haltbarkeit selbst nachschlagen?
Nein. Wählst du Name und Lagerort, wird die Mindesthaltbarkeit automatisch vorgeschlagen. Steht auf der Packung ein konkretes Datum, passt du es einfach von Hand an.
Werde ich an selten genutzte Vorräte erinnert?
Ja. Otto meldet sich per Erinnerung, wenn ein Datum naht – so bekommst du gerade bei Dingen, die du sonst nie kontrollierst, rechtzeitig einen Anstoß zum Aufbrauchen.