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Schnittmuster in Originalgröße drucken – so wird nichts verkleinert

Das PitaPuri-Team · 18. Juni 2026 · ca. 7 Min.

Hier ist das PitaPuri-Team. Sie laden ein Schnittmuster fürs Nähen, Patchwork oder Handmade herunter, drucken es – und „irgendwie ist es zu klein" oder „die Teile passen beim Zusammennähen nicht". Die Ursache: Das Schnittmuster wurde nicht in Originalgröße gedruckt. Bei Schnittmustern ist die Größe alles; schon wenige Prozent Schrumpfung machen das Stück unbrauchbar. In diesem Artikel zeigen wir die richtige Einstellung und wie Sie große Schnittmuster aus mehreren A4-Blättern zusammensetzen.

Warum Schnittmuster verkleinert gedruckt werden

Druckt man die PDF oder das Bild eines Schnittmusters direkt, geben viele Drucker und Apps es mit „an Seite anpassen" aus. Dabei wird alles automatisch verkleinert, damit es bis zum Papierrand passt – praktisch, aber die tatsächliche Größe verändert sich. Schon ein paar Prozent weniger sind bei einem Vorderteil oder Taschenteil eine nicht hinnehmbare Abweichung. „Richtig gedruckt und trotzdem passt es nicht" liegt meist an dieser Einstellung.

Korrekt drucken heißt: nicht „an Seite anpassen", sondern „Originalgröße (100 %)". Und es hilft, ein Mittel zu haben, mit dem Sie prüfen, ob das Gedruckte wirklich maßstabsgetreu ist. Genau diese maßgetreue Ausgabe und Kontrolle haben wir mit PitaPuri ans Smartphone gebracht.

Prüfen, ob in Originalgröße gedruckt wurde

Schnittmuster enthalten oft ein „Testquadrat" (ein Kontrollquadrat). Steht dort z. B. „5 × 5 cm", messen Sie es nach dem Druck mit dem Lineal nach – sind es exakt 5 cm, wurde in Originalgröße gedruckt. Misst es nur 4,7 cm, ist die Druckeinstellung nicht auf Originalgröße. Auch ohne Testquadrat können Sie eine bekannte Strecke messen und so prüfen. Der Trick: nicht vor dem Drucken, sondern am gedruckten Papier nachmessen.

So drucken Sie Schnittmuster mit PitaPuri maßgetreu

Laden Sie das Schnittmusterbild in PitaPuri und wählen Sie die Papiergröße. Ist die tatsächliche Größe bekannt (z. B. insgesamt 20 × 15 cm), geben Sie Höhe und Breite in genau diesen cm ein. Da sich millimetergenau anpassen lässt, können Sie es auch so feinjustieren, dass das Testquadrat 5 cm misst. Danach speichern und am Heimdrucker oder im Copyshop mit „Originalgröße (100 %)" ausgeben.

Schnittmuster, die nicht auf A4 passen (etwa Vorderteile oder Rockbahnen), entstehen über die Aufteilung: maßgetreu auf mehrere A4-Blätter ausgeben, an den Klebekanten überlappen und mit Klebeband zusammenfügen – fertig ist das große Schnittmuster in Originalgröße. Prüfen Sie vor dem Kleben mit dem Testquadrat, dass nichts geschrumpft ist, dann passen die Nahtstellen. Tipps zum Zusammenkleben großer Bögen finden Sie auch im Artikel zum Aufteilen.

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Die kostenlose App, mit der Sie Schnittmuster in tatsächlicher Größe (in cm) drucken. Millimetergenau, Zusammenkleben über mehrere A4-Blätter. Ohne Registrierung – für iPhone und Android.

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Häufige Fragen

Mein Schnittmuster wird zu klein gedruckt.

Steht die Einstellung auf „an Seite anpassen", wird automatisch verkleinert. Wählen Sie „Originalgröße" / „100 %". Messen Sie danach das Testquadrat mit dem Lineal, um die Maßtreue zu bestätigen.

Was ist ein Testquadrat?

Ein Kontrollquadrat auf dem Schnittmuster (z. B. 5 × 5 cm). Messen Sie es nach dem Druck: Stimmt das Maß, wurde in Originalgröße gedruckt. So prüfen Sie, ob das Schnittmuster geschrumpft ist.

Wie drucke ich Schnittmuster größer als A4?

Maßgetreu auf mehrere A4-Blätter ausgeben, an den Kanten überlappen und zusammenkleben. PitaPuri unterstützt die Aufteilung, sodass auch Vorderteile oder Rockbahnen entstehen.

Geht das auch ohne eigenen Drucker?

Ja. Bereiten Sie die maßgetreuen Daten am Smartphone vor und drucken Sie im Copyshop. Prüfen Sie nach dem Druck unbedingt das Testquadrat.

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