Das Sportfest, die Aufführung, der Familienausflug. Es ist nur natürlich, das Heranwachsen seines Kindes im Foto festzuhalten und mit Familie und Freunden zu teilen. Geht es jedoch darum, dieses Foto in den sozialen Medien zu posten, zögern immer mehr Eltern: „Ist es in Ordnung, das Gesicht so zu zeigen?"
In diesem Artikel zeigen wir, worauf du vor dem Posten von Kinderfotos in den sozialen Medien achten solltest und wie du allein durch die Fotoauswahl nicht nur dein eigenes Kind, sondern auch die mit abgebildeten anderen Kinder sicher verbirgst. Wir sind das Team hinter der Gesichter-Blur-App MozFace.
Risiken, die du vor der Veröffentlichung von Kinderfotos kennen solltest
Auf das öffentliche Posten von Fotos mit unverdeckten Kindergesichtern in den sozialen Medien werden mehrere Risiken hingewiesen. Ein typisches ist das sogenannte „digitale Entführen" (Digital Kidnapping), bei dem Fremde ein Kinderfoto eigenmächtig speichern und weiterverbreiten und es so verwenden, als wäre es ihr eigenes Kind.
Außerdem kann sich nicht nur aus dem Foto selbst, sondern auch aus im Hintergrund sichtbaren Informationen der Lebensraum ermitteln lassen. Der Name auf Uniform oder Namensschild, das Türschild am Haus, das Kfz-Kennzeichen, ein Schild aus der Nachbarschaft – häufen sich solche kleinen Details, lässt sich womöglich der Bewegungsradius des Kindes erschließen. Es ist wichtig, beim Verbergen des Gesichts zugleich auf solche persönlichen Daten zu achten.
Leicht übersehen werden zudem die Kinder anderer Familien. Auf Fotos von Veranstaltungen sind oft auch andere Kinder mit abgebildet. Immer häufiger gibt es unter Eltern die Regel, „die Gesichter der anderen Kinder vor dem Teilen zu verbergen".
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Gesichter zu verbergen
Beim Verbergen von Kindergesichtern gibt es mehrere Möglichkeiten. Willst du gründlich verbergen, eignen sich Mosaik oder Weichzeichner. Willst du die Stimmung niedlich bewahren, ist auch das Verbergen mit Emoji-Stickern beliebt. Praktisch, wenn du je nach Situation wählen kannst.
In MozFace kannst du aus drei Arten wählen – Gaussian, Mosaik und Sticker – und auch die Stärke anpassen. So lässt sich unterscheiden: zum Anschauen nur in der Familie fröhlich mit Sticker, für die Öffentlichkeit gründlich mit Mosaik.
„Nur das eigene Kind zeigen, die anderen verbergen" – zuverlässig
Bei Veranstaltungsfotos ist die Situation häufig: „mein eigenes Kind möchte ich zeigen, die umstehenden Kinder aber verbergen". Verbirgst du die anderen Kinder manuell eines nach dem anderen, übersiehst du leicht ein Kind hinten oder am Rand. Das kann zu Ärger unter Eltern führen.
MozFace denkt es umgekehrt: Erst werden alle Gesichter automatisch verborgen, und nur dein eigenes Kind, das du zeigen willst, gibst du per Tipp frei. Auch wenn Dutzende abgebildet sind, brauchst du nur den Tipp auf dein eigenes Kind. Die übrigen Kinder sind von Anfang an verborgen, sodass nichts übersehen wird.
MozFace kostenlos herunterladen Auch Namensschild, Adresse und Kennzeichen nicht vergessen
Um die Sicherheit des Kindes zu schützen, lohnt es sich, nicht nur auf das Gesicht, sondern auch auf Informationen, die eine Person identifizieren können, zu achten. Das Namensschild an der Uniform, das Türschild am Haus, das Kfz-Kennzeichen, ein Schild, das die besuchte Kita oder Schule erkennen lässt. Diese kannst du mit dem manuellen Pinsel von MozFace verbergen, indem du mit dem Finger darüberfährst.
Kombinierst du die automatische Gesichtserkennung mit dem manuellen Pinsel, kannst du alle „unerwünschten Informationen" in einem Foto gemeinsam entfernen. Die Bearbeitung bleibt vollständig auf dem Gerät – das Foto wird nicht ins Internet gesendet. So bearbeitest du die sensiblen Daten von Kinderfotos, ohne sie nach außen zu geben.
Fazit|Mit einem kleinen Schritt vor dem Posten schützt du dein Kind
Kinderfotos in den sozialen Medien zu teilen ist an sich nichts Schlechtes. Wichtig ist der kleine Schritt vor dem Posten: das Gesicht verbergen, auf persönliche Daten im Hintergrund achten und auch andere Kinder außer dem eigenen verbergen. Machst du diese drei zur Gewohnheit, senkst du das Risiko erheblich.
Mit der Methode „erst alle automatisch verbergen und nur das eigene Kind freigeben, das du zeigen willst" setzt du diese drei zugleich und einfach um. Als ein Schritt, um Kinderfotos beruhigt zu teilen, probiere MozFace aus.
MozFace
Allein durch die Fotoauswahl alle Gesichter automatisch verpixeln und weichzeichnen. Nur die gewünschten Personen per Tipp freigeben. Vollständig offline nutzbar.
Mehr über MozFace erfahrenHäufige Fragen
Sollte ich das Gesicht meines Kindes verbergen?
Wenn du in sozialen Medien ohne eingeschränkte Sichtbarkeit postest, empfiehlt es sich, das Verbergen des Gesichts in Betracht zu ziehen. So senkst du Risiken wie das Weiterverbreiten des Fotos oder das Ermitteln des Lebensraums aus Hintergrundinformationen. Beim Anschauen nur in der Familie kannst du niedlich mit Stickern verbergen – je nach Situation wählbar.
Kann ich auch die Gesichter anderer Kinder verbergen?
Ja. MozFace verbirgt im Moment der Fotoauswahl automatisch alle Gesichter, sodass dein eigenes Kind und auch die anderen Kinder von Anfang an verborgen sind. Gibst du nur dein eigenes Kind per Tipp frei, bleiben die anderen Kinder verborgen.
Kann ich auch Namensschild oder Kennzeichen verbergen?
Mit dem manuellen Pinsel kannst du an einer beliebigen Stelle des Fotos mit dem Finger entlangfahren und verbergen. Das eignet sich, um Namensschild an der Uniform, Türschild, Kennzeichen und anderes zu verbergen, das zur Identifizierung des Kindes führen könnte.
Wird das Foto meines Kindes nach außen gesendet?
Es wird nicht gesendet. Sowohl Gesichtserkennung als auch Bearbeitung bleiben vollständig auf dem Gerät, sodass du die sensiblen Daten von Kinderfotos bearbeitest, ohne sie nach außen zu geben.