Wir sind das Team hinter Flips, einer Karteikarten-App, die Ihnen eine Karte zeigt, kurz bevor Sie sie vergessen. Von Lernenden, die sich auf das staatliche Pflege-Examen vorbereiten, hören wir immer wieder denselben Satz: „Der Stoff ist so riesig, dass ich nie ans Ende komme – und was ich am Anfang gelernt habe, ist längst wieder weg."
Fachbegriffe, Krankheitsbilder, Medikamente, Laborwerte, Pflegemaßnahmen: Das Pflege-Examen verlangt, dass Sie eine enorme Menge an Wissen gleichzeitig parat haben. In diesem Artikel erklären wir, warum das gleichmäßige Durchackern des gesamten Stoffes scheitert – und wie Sie Ihre Lernzeit automatisch auf die Stellen lenken, an denen sie wirklich gebraucht wird.
Bei großem Stoffumfang ist das Anfangs-Gelernte schon wieder weg
Das eigentliche Problem beim Pflege-Examen ist nicht, dass einzelne Begriffe schwer wären, sondern die schiere Menge. Wenn Sie versuchen, alles von vorne bis hinten gleichmäßig durchzugehen, vergeht bis zur Rückkehr zum Anfang so viel Zeit, dass die ersten Inhalte längst wieder verblasst sind.
Dahinter steckt die Vergessenskurve: Frisch Gelerntes fällt schon nach einem Tag steil ab. Wenn ein Durchlauf des kompletten Stoffes Wochen dauert, ist beim Wiedereinstieg am Anfang fast nichts mehr abrufbar. So entsteht das zermürbende Gefühl, sich im Kreis zu drehen, ohne voranzukommen – obwohl Sie hart arbeiten.
Nicht alles gleich oft, sondern Schwaches häufiger
Der Ausweg ist, das gleichmäßige Durchgehen aufzugeben. Was bereits sitzt, muss kaum wiederholt werden; was wackelt, braucht viele Durchgänge. Wenn Sie Ihre begrenzte Lernzeit auf die schwachen Stellen konzentrieren, behalten Sie denselben Stoff mit deutlich weniger Aufwand.
In der Praxis ist es jedoch fast unmöglich, von Hand nachzuhalten, „welcher Begriff wie gut sitzt" – über Hunderte von Items hinweg. Genau diese Verwaltung sollten Sie an ein Werkzeug abgeben: Es merkt sich pro Karte, was Sie richtig und was Sie falsch beantwortet haben, und legt den nächsten Termin entsprechend fest.
Eigene Decks und automatische verteilte Wiederholung
Genau dafür haben wir Flips gebaut. Sie fassen verwandte Inhalte – etwa Medikamente einer Wirkstoffgruppe oder die Symptome eines Krankheitsbildes – in einem eigenen Vokabelset zusammen, statt sie verstreut zu lernen. Flips berechnet dann auf Basis der Vergessenskurve für jede Karte den nächsten Wiederholungszeitpunkt: Was Sie sicher beantworten, bekommt größere Abstände; was Sie falsch oder unsicher beantworten, kommt früher zurück. So fließt automatisch mehr Zeit in Ihre Schwächen.
Zum Antworten gibt es zwei Modi. Im Kartenmodus erinnern Sie sich zuerst selbst und drehen dann die Karte um; im Quizmodus wählen Sie aus vier Optionen. Beides ist aktives Abrufen (Active Recall) – also nicht bloßes „kommt mir bekannt vor", sondern das tatsächliche Hervorholen aus dem Gedächtnis, was beim großen Stoffumfang des Pflege-Examens den Unterschied macht. Eine Wiederholungsbenachrichtigung erinnert Sie zudem an den richtigen Tag.
Dass der Stoff riesig ist, können Sie nicht ändern – aber Sie müssen nicht alles gleich oft wiederholen. Überlassen Sie Flips die Aufgabe, schwache Stellen herauszufinden und im richtigen Moment vorzulegen, und richten Sie Ihre Kraft auf das, was wirklich noch wackelt. Flips ist auf iOS und Android kostenlos – wir würden uns freuen, wenn Sie es ausprobieren.
Flips
Die Karteikarten-App, die Karten kurz vor dem Vergessen zeigt. Wiederholungszeitpunkte werden über die Vergessenskurve automatisch verwaltet. Kostenlos starten.
Mehr über Flips erfahrenHäufig gestellte Fragen
Warum komme ich beim Pflege-Examen nie ans Ende des Stoffes?
Weil der Umfang riesig ist und gleichmäßiges Durchgehen so lange dauert, dass das anfangs Gelernte bis zur Rückkehr wieder verblasst. Es liegt nicht an Ihrer Begabung, sondern an der Vergessenskurve. Die Lösung ist, schwache Stellen häufiger zu wiederholen statt alles gleich oft.
Soll ich den gesamten Stoff gleichmäßig wiederholen?
Nein. Was schon sitzt, muss kaum wiederholt werden, was wackelt dagegen oft. Konzentrieren Sie Ihre begrenzte Zeit auf die schwachen Stellen. Flips wählt diese Stellen automatisch aus und legt sie Ihnen häufiger vor.
Kann ich meine eigenen Lerninhalte einpflegen?
Ja. In Flips erstellen Sie eigene Vokabelsets und bündeln verwandte Begriffe, Krankheitsbilder oder Medikamente in einem Deck. So lernen Sie nicht verstreut, sondern thematisch zusammenhängend.
Welcher Modus eignet sich für die Examensvorbereitung?
Beide. Der Kartenmodus eignet sich, um Begriffe zuerst aus dem Gedächtnis zu rufen und dann zu prüfen; der Quizmodus trainiert das Wiedererkennen aus vier Optionen. Beides ist aktives Abrufen und damit wirksamer als bloßes Durchlesen.