Hier ist das PitaPuri-Team. Beim Acryl-Aufsteller (Acrylic Stand) merken wir immer wieder dasselbe: Das Motiv ist hübsch, aber gedruckt wirkt das Stück plötzlich winzig, oder die Figur passt nicht zum Sockel, den man bestellt hat. Solche Pannen entstehen fast nie am Bild selbst, sondern daran, dass die Größe nie in echten Zentimetern festgelegt wurde. In diesem Artikel zeigen wir, wie Sie vom fertigen Aufsteller her rechnen und Motiv samt Sockel in Originalgröße prüfen, bevor etwas in Produktion geht.
Vom fertigen Aufsteller her zurückrechnen
Legen Sie zuerst die Endhöhe fest. Ein Aufsteller fürs Regal liegt oft bei 10–12 cm Höhe, eine kleinere Tischvariante bei 6–8 cm. Aus dieser Höhe ergibt sich, wie breit die Figur an der breitesten Stelle werden darf und wie groß die Standfläche im Sockel sein muss. Wenn Sie bei einem Anbieter drucken lassen, ist die Druckvorlage (Template) mit ihren cm-Maßen und der Sockelaussparung der verbindliche Ausgangspunkt – nicht das Bauchgefühl am Bildschirm.
Genau hier setzen wir mit PitaPuri an. Die App lässt das Motiv nicht „irgendwie groß" erscheinen, sondern platziert es mit echten cm-Maßen auf dem Papier. So sehen Sie schon vor dem Bestellen, ob eine Figur mit 11 cm Höhe auf dem Schreibtisch zu wuchtig oder gerade richtig wirkt.
Warum Motiv und Sockel oft nicht zusammenpassen
Ein typischer Fehler: Die Figur wird in einer Bildbearbeitungs-App vergrößert, bis sie auf dem Display gut aussieht. Dabei ändern sich nur Pixel, nicht das Druckmaß. Wird dann mit „an Seite anpassen" gedruckt, skaliert der Drucker erneut – und die Standzunge unten ist plötzlich zu breit oder zu schmal für die Aussparung im Sockel. Die Lösung ist immer dieselbe: Motiv und Standzunge gemeinsam mit einem festen Maß wie „Höhe 11 cm, Zungenbreite 2,4 cm" anlegen und beides in einem Durchgang in Originalgröße ausgeben.
So machen Sie mit PitaPuri einen Originalgröße-Testdruck
Wählen Sie eine Papiergröße (z. B. A4), laden Sie das Motiv und geben Sie Höhe und Breite in cm ein. Da sich auf den Millimeter genau einstellen lässt, gelingt auch „Höhe 10,5 cm". Setzen Sie mehrere Höhenvarianten – etwa 9 cm, 11 cm und 13 cm – nebeneinander auf ein Blatt und vergleichen Sie sie in echter Größe. So entscheidet sich die Größenfrage nicht im Kopf, sondern auf dem Tisch.
Beim Drucken stellen Sie unbedingt auf „tatsächliche Größe (100 %)". Schneiden Sie die ausgedruckte Figur grob aus, stecken Sie sie probehalber in einen vorhandenen Sockel oder stellen Sie sie neben Tasse und Stiftehalter – so spüren Sie die Proportion sofort. Diese Vorschau lohnt sich auch als letzte Kontrolle, bevor Sie die Datei an den Anbieter übergeben. Buttons, Sammelkarten und andere Bastelteile entstehen nach demselben Prinzip.
PitaPuri
Die kostenlose App, mit der Sie Motive in Originalgröße (in cm) drucken und die Größe Ihrer Artikel prüfen. Millimetergenau, mehrere Größen pro Blatt. Ohne Registrierung – für iPhone und Android.
Mehr über PitaPuri erfahrenHäufige Fragen
Wie hoch sollte ein Acryl-Aufsteller sein?
Für das Regal sind 10–12 cm üblich, für eine kleine Tischvariante 6–8 cm. Aus der Endhöhe leiten Sie Motivbreite und Standzunge ab. Bei einer Bestellung gilt die Druckvorlage des Anbieters.
Die Figur passt nicht in den Sockel.
Meist stimmt die Breite der Standzunge nicht, weil das Bild nur am Bildschirm skaliert wurde. Legen Sie Zungenbreite und Höhe in PitaPuri als echtes cm-Maß fest und drucken Sie mit 100 %.
Kann ich die Größe vor der Bestellung prüfen?
Ja. Drucken Sie mehrere Höhen in Originalgröße aus, schneiden Sie sie aus und stellen Sie sie neben Alltagsgegenstände. So erkennen Sie die Proportion, bevor Geld fließt.
Funktioniert das auch für andere Fan-Artikel?
Ja. Acryl-Anhänger, Buttons und Sammelkarten mit festem Maß bereiten Sie genauso vor. Wer das Motiv erst in Originalgröße prüft, macht weniger Größenfehler.