Wir sind das MozFace Entwicklungsteam. Ein beiläufig gepostetes Foto vor dem Haus oder die Aussicht vom Balkon. Aus dem darin sichtbaren Namensschild, der Adresse, markanten Gebäuden oder einem Kennzeichen lässt sich manchmal dein Zuhause oder dein Wohnumfeld aufspüren. Auf die Standortdaten achtet man, doch die Ortung über das „mit eingefangene Umfeld" übersieht man leicht. In diesem Artikel zeigen wir, was du verbergen solltest, damit Fotos dein Zuhause nicht verraten.
Die Standortdaten abzuschalten reicht nicht
Als Schutz gegen das Aufspüren des Zuhauses ist bekannt, die Standortdaten (Geotag) des Fotos abzuschalten. Das ist eine wichtige Einstellung, doch allein reicht sie nicht. Denn selbst wenn du die Standortdaten entfernst, lässt sich der Ort aus dem ermitteln, was „im Bild zu sehen" ist.
Etwa der Nachname auf dem Namensschild, eine an der Tür angebrachte Adressanzeige, ein markantes Schild oder Gebäude in der Nachbarschaft, das Kennzeichen des geparkten Autos. Kommen mehrere solcher Anhaltspunkte zusammen, lässt sich der Ort im Abgleich mit Kartendiensten bestimmen. Zu schützen ist nicht nur die „Datei", sondern auch das „mit eingefangene Umfeld".
Zu verbergen sind: Namensschild, Adresse, Kennzeichen, markante Merkmale
Vor dem Posten lohnt der Blick auf diese Stellen: den Nachnamen auf Namensschild oder Briefkasten, an Tür oder Mauer angebrachte Adressanzeigen, das Kennzeichen von Auto oder Motorrad, sowie markante Schilder, Geschäftsnamen oder als Orientierungspunkt dienende Gebäude. Je mehr davon auf einem Bild sind, desto mehr Anhaltspunkte ergeben sich. Ist eine Person im Bild, verbirg auch deren Gesicht – das ist sicherer.
Mit dem manuellen Pinsel gezielt die Merkmale verbergen
MozFace zeichnet Gesichter automatisch weich, doch Merkmale jenseits von Gesichtern wie Namensschild, Adresse oder Kennzeichen verbirgst du gezielt mit dem manuellen Pinsel. Du fährst einfach mit dem Finger über die gewünschte Stelle. Verbergen geht per Mosaik oder Weichzeichner, und die Stärke ist einstellbar, sodass du so weit abdeckst, bis die Schrift nicht mehr lesbar ist. Über die Pinselgröße triffst du das kleine Namensschild ebenso wie das große Schild.
Ist eine Person im Foto, werden Gesichter per Autoerkennung gesammelt verborgen. Gesichter automatisch, Merkmale per manuellem Pinsel – in dieser Kombination löschst du die „zum Zuhause führenden Anhaltspunkte" in einem Bild gemeinsam. Ein Fehler ist mit einem Tipp rückgängig gemacht, sodass du nachjustierst, bis es passt.
Um zu verhindern, dass Fotos dein Zuhause verraten, ist es unverzichtbar, nicht nur die Standortdaten abzuschalten, sondern auch mit eingefangenes Namensschild, Adresse, Kennzeichen und Merkmale zu verbergen. Gesichter automatisch, Merkmale per manuellem Pinsel gemeinsam bearbeiten, und vor dem Posten noch einmal bis in die Ecken prüfen, ob kein Anhaltspunkt übrig ist. Die gesamte Verarbeitung bleibt auf dem Gerät, das Foto wird nicht nach außen gesendet.
MozFace
Gesichter automatisch verpixeln und weichzeichnen, Namensschild, Adresse oder Kennzeichen per manuellem Pinsel. Die zum Zuhause führenden Anhaltspunkte gemeinsam verbergen. Vollständig offline nutzbar.
Mehr über MozFace erfahrenHäufige Fragen
Bleibt mein Zuhause verborgen, wenn ich die Standortdaten abschalte?
Das Abschalten der Standortdaten ist wichtig, reicht aber allein nicht. Aus dem, was im Foto zu sehen ist – Namensschild, Adressanzeige, markante Gebäude – lässt sich der Ort bestimmen, also musst du auch das mit Eingefangene verbergen.
Was sollte ich im Foto verbergen?
Den Nachnamen auf Namensschild oder Briefkasten, Adressanzeigen, das Kennzeichen des Autos sowie markante Schilder oder als Orientierungspunkt dienende Gebäude. Ist eine Person im Bild, verbirg auch deren Gesicht. Je mehr Anhaltspunkte zusammenkommen, desto leichter die Ortung.
Kann ich Namensschild und Kennzeichen mit MozFace verbergen?
Ja. Gesichter zeichnest du per Autoerkennung weich, und Namensschild, Adresse oder Kennzeichen verbirgst du, indem du sie per manuellem Pinsel überfährst. Drehst du die Mosaik-Stärke hoch, deckst du so weit ab, bis die Schrift nicht mehr lesbar ist.
Wird das Foto ins Internet gesendet?
Die Bearbeitung von MozFace bleibt vollständig auf dem Gerät – das Foto wird nicht an externe Server gesendet. Es funktioniert auch ohne Empfang.