Kurz gesagt: Eine gemeinsame Einkaufsliste als App ist eine Liste, die auf allen Handys im Haushalt dieselbe ist, auch wenn ein iPhone und ein Android-Gerät zusammenkommen. Wer etwas einträgt, den Eintrag sieht der andere kurz darauf. Wer im Laden etwas abhakt, nimmt es für alle von der Liste. Das ersetzt die WhatsApp-Nachricht „Bring bitte Milch mit“ und den Zettel am Kühlschrank, der garantiert dort bleibt, wenn man ihn braucht.
Wir sind das Koto-Team. Koto ist keine reine Einkaufs-App, sondern eine geteilte Aufgabenliste für Paare und Familien, und die Einkaufsliste ist bei vielen der erste Anwendungsfall, den sie darin anlegen. In diesem Artikel beschreiben wir, wie wir eine gemeinsame Einkaufsliste aufsetzen würden. Wir sagen auch, wo Koto aufhört, denn ein paar Dinge, die Einkaufs-Apps oft können, fehlen bei uns bewusst oder noch.
Koto ist eine gemeinsame Aufgaben- und Einkaufsliste für Paare und Familien: für iPhone und Android, ohne Werbung, ohne Punkte. Ohne Konto starten, später einladen.
Koto ansehenWarum die WhatsApp-Nachricht im Supermarkt nicht reicht
Eine Einkaufsliste per WhatsApp zu teilen funktioniert so lange, bis man es dreimal gemacht hat. Eine Chatnachricht ist ein Text, kein Listenpunkt: Man kann sie nicht abhaken. Wer im Gang mit den Nudeln steht, scrollt durch den Verlauf, vorbei am Foto vom Abendessen und der Frage nach dem Elternabend, und sucht die eine Nachricht von heute Morgen. Dann kommt eine zweite dazu („Und Joghurt!“), und am Ende gehen beide einkaufen und es stehen zweimal Butter im Kühlschrank und kein Toilettenpapier im Bad.
Das Problem ist nicht der Messenger, sondern dass eine laufende Liste einen Zustand braucht: offen oder erledigt. Sobald einer von euch etwas abhaken kann und der andere das sieht, verschwindet der größte Teil der Rückfragen. „Hast du schon Eier?“ muss niemand mehr schreiben.
Ein iPhone, ein Android-Gerät, eine Liste
In vielen Haushalten ist die Plattform gemischt. Sie hat ein iPhone, er ein Android-Gerät, oder die Teenager benutzen die alten Handys der Eltern. Listen, die an das Konto eines Geräteherstellers hängen, helfen dann nur halb: Die Erinnerungen-App von Apple gibt es zum Beispiel nicht für Android, und eine geteilte Liste setzt voraus, dass alle im selben System zu Hause sind.
Koto läuft auf dem iPhone (ab iOS 14) und auf Android. Ob die anderen im Haushalt dasselbe Betriebssystem nutzen, ist egal. Ihr braucht nur einen Einladungscode. Eine Web- oder PC-Version gibt es nicht; Koto ist eine reine Handy-App.
So richtet ihr die gemeinsame Einkaufsliste in Koto ein
Ihr könnt allein anfangen. Koto speichert zuerst auf dem Gerät und braucht kein Konto, um loszulegen. Das war eine bewusste Entscheidung: Wer eine Einkaufsliste ausprobieren will, soll nicht zuerst ein Formular ausfüllen. Erst wenn ihr teilen wollt, schickt ihr einen Einladungscode. Wer beitritt, meldet sich an und sieht danach dieselbe Liste.
Legt eine Liste „Einkauf“ an (Namen sind bis zu 20 Zeichen lang, Symbol und Farbe sucht ihr aus). Wenn ihr mögt, macht ihr eine zweite für den Drogeriemarkt oder den Baumarkt; zwischen Listen wechselt ihr auf dem Startbildschirm mit einer Wischgeste nach links oder rechts. Neue Einträge legt ihr über ein Blatt von unten an, das sofort die Tastatur öffnet. Mit dem Modus für mehrere Einträge hintereinander tippt ihr die Liste in einem Zug herunter: Jeder Eintrag ist eine eigene Aufgabe, ein Einfügen mehrerer Zeilen auf einmal gibt es nicht.
Eine Mengenangabe schreibt ihr einfach in den Titel („2 l Haferdrink“, „Nudeln, 2 Packungen“); der Titel darf bis zu 100 Zeichen lang sein. Beim Tippen schlägt Koto Einträge vor, die ihr in dieser Liste schon einmal eingegeben habt. Diese Vorschläge liegen nur auf eurem Gerät, aber sie sind genau das, was man bei der dritten Wochenliste braucht: Ab dem zweiten Mal ist „Haferdrink“ ein Tipp auf einen Vorschlag. Für Sonderwünsche gibt es das Notizfeld (bis 300 Zeichen), zum Beispiel „die ohne Palmöl, nicht die große Packung“. Ein Foto des Produkts lässt sich ebenfalls anhängen.
Im Laden hakt ihr ab. Erledigte Einträge wandern in einen eingeklappten Bereich am Ende der Liste, damit sie nicht im Weg sind. Zu Hause räumt ihr mit einem Tipp alle erledigten Einträge der Liste in den Papierkorb, und die Liste ist wieder leer. Löscht jemand versehentlich etwas, gibt es direkt danach „Rückgängig“, und aus dem Papierkorb lässt sich alles wiederherstellen.
Der Supermarkt im Untergeschoss hat oft keinen Empfang. Das ist der Moment, in dem sich der Offline-Ansatz auszahlt: Alles liegt zuerst auf dem Gerät, ihr könnt weiter abhaken, und sobald wieder Netz da ist, gleicht Koto die Änderungen mit dem Handy des anderen ab. Auf dem iPhone könnt ihr zusätzlich ab iOS 17 ein Widget auf den Startbildschirm legen, das die ersten offenen Einträge einer Liste zeigt (bei der kleinen Größe drei, bei der mittleren fünf). Ein Tipp öffnet den Eintrag, und über den Plus-Knopf fügt ihr direkt etwas hinzu. Abhaken geht im Widget nicht, dafür öffnet ihr die App.
Eine Sache solltet ihr kennen: Legt ihr einen Eintrag ohne zuständige Person an, bekommen alle anderen in der Gruppe eine Mitteilung. Beim spontanen „Ach ja, Zahnpasta“ ist das praktisch, bei der Wochenliste mit zwanzig Einträgen eher nicht. In dem Fall stellt ihr die Gruppe stumm (das macht jeder für sich).
Wocheneinkauf und Dauerbrenner nicht jedes Mal neu tippen
Zwei Dinge wiederholen sich in fast jedem Haushalt: der große Einkauf am Samstag und die Sachen, die regelmäßig alle werden. Für beides könnt ihr Aufgaben wiederholen lassen, zum Beispiel jeden Samstag oder alle 14 Tage („Katzenstreu“), nur an Werktagen oder am Wochenende, oder an einem festen Tag im Monat. Als Erinnerung stellt ihr einen Tag vorher eine Uhrzeit ein, etwa Freitagabend, damit ihr beim Feierabend-Einkauf nicht erst am Samstagmorgen merkt, dass der Haferdrink aus ist. Die Erinnerung ist eine lokale Mitteilung des Handys und kommt deshalb auch ohne Netz.
Dieselbe Liste für den Haushalt: Putzplan und Aufgabenverteilung
Wer als Paar einmal eine gemeinsame Liste hat, legt meist bald die zweite an: Wer bringt den Gelben Sack raus, wer ist diese Woche mit dem Bad dran, wann wird das Altglas weggebracht? Dafür taugt dieselbe App. Ihr gebt jeder Aufgabe eine zuständige Person und einen Tag, lasst sie sich wöchentlich oder alle paar Tage wiederholen, und im Verlauf steht, wer was wann erledigt hat. Eine To-do-Liste für Paare ist damit genau das: weniger Nachfragen, weniger „Das hatte ich dir doch gesagt“.
Eine Grenze gleich vorweg: Koto wechselt die Zuständigkeit nicht automatisch. Wenn ihr jede Woche tauscht, legt ihr die Aufgabe pro Person an. Und wer eine Aufgabenverteilung im Haushalt lieber als Ausdruck an die Wohnungstür oder an den Kühlschrank hängt, kann sich mit unserem kostenlosen Putzplan-Generator eine Vorlage erstellen: Namen eintragen (bis zu 8 Personen), aus 30 Haushaltsaufgaben wählen oder eigene schreiben, Häufigkeit festlegen (täglich, wöchentlich, monatlich) und drucken. Ohne Punkte und ohne Registrierung. Der Putzplan für die Familie funktioniert also auf Papier genauso wie in der App.
Koto
Gemeinsame Einkaufsliste und Aufgaben für Paare und Familien. Für iPhone und Android, funktioniert offline, ohne Werbung. Kostenlose Gruppen unterstützen bis zu 6 Personen.
Mehr über KotoWas Koto bei der Einkaufsliste nicht kann
Koto ist eine allgemeine Aufgabenliste, keine Einkaufs-App mit Supermarkt-Logik. Es gibt kein eigenes Feld für Mengen oder Preise und keine Summe für den Einkauf. Einträge werden nicht automatisch nach Abteilungen wie Obst, Molkerei oder Tiefkühl sortiert, und mit Prospekten oder Angeboten der Märkte ist Koto nicht verbunden. Auch Vorratsverwaltung oder Rezepte gibt es nicht. Wenn ihr eure Liste nach Gängen sortiert haben wollt oder Angebote vergleichen möchtet, ist eine spezialisierte Einkaufs-App die bessere Wahl.
Dazu zwei Voraussetzungen: Zum Teilen muss die andere Person der Gruppe beitreten und sich dafür anmelden. Kostenlose Gruppen haben bis zu 6 Mitglieder, BitFlap One, der optionale Bezahltarif, erweitert das auf 30 und schaltet Kommentare zu Aufgaben frei. Bereits geschriebene Kommentare können weiterhin alle lesen. Koto selbst enthält keine Werbung. Was Koto gut kann, ist das Gemeinsame: dieselbe Liste für zwei Menschen mit zwei verschiedenen Handys.
Häufige Fragen
Funktioniert die gemeinsame Einkaufsliste zwischen iPhone und Android?
Ja. Koto gibt es für iOS (ab iOS 14) und für Android. Ihr teilt die Liste über einen Einladungscode, ganz unabhängig davon, welches Handy die andere Person hat. Eine Web- oder PC-Version gibt es nicht.
Brauche ich ein Konto, um die Einkaufsliste zu nutzen?
Zum Ausprobieren nicht: Ihr könnt allein auf einem Gerät starten und die Liste später mit einer Familie oder einem Partner teilen. Wer eurer Gruppe über den Einladungscode beitritt, meldet sich dafür an.
Was ist besser als eine geteilte Einkaufsliste per WhatsApp?
Eine Chatnachricht lässt sich nicht abhaken und geht im Verlauf unter. In Koto ist jeder Eintrag eine eigene Aufgabe, die erledigt oder offen ist, auf beiden Handys gleich. Die Liste funktioniert auch ohne Netz im Supermarkt und gleicht sich später ab.
Kann ich Mengen, Kategorien oder Preise eintragen?
Mengen schreibt ihr in den Titel oder die Notiz, zum Beispiel „2 l Milch“. Eigene Felder für Menge und Preis, automatische Kategorien nach Supermarktabteilung und eine Summe für den Einkauf gibt es in Koto nicht.
Koto
Eine Einkaufsliste für alle im Haushalt: ohne Konto starten, später per Einladungscode teilen. Ohne Werbung, ohne Punkte. Jetzt im App Store und bei Google Play.
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